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NA3 – Kanada – der 1. Tag

…eigentlich ja schon der 2. Tag. Gestern haben wir den Tag damit verbracht, dass wir zunächst unser WoMo called Detlef im Hafen von Halifax abgeholt haben. Wir waren den ganzen Tag damit beschäftigt, Detlef abzuholen, den Mietwagen zum Flughafen zurückzubringen und unsere Schränke und den Kühlschrank zu füllen. Wir durften ja nichts einführen. Zoll und sonstiges liefen problemlos ab. Interessant war, wie häufig wir unseren Pass vorzeigen und entsprechende bereits häufig vorhandene Daten wieder und wieder abspulen mussten. Am Schluss waren alle wohl zufrieden. Wichtig war immer, wie lange wir in Kanada bleiben wollen!

Heute haben wir unsere Airbnb Gastgeber wieder verlassen. Sie waren super nett! Ein junges Paar mit zwei Hunden (einer davon ist ein fürchterlicher Kläffer) und zwei Katzen und schönen Pool im Garten. Wasser konnten wir dort auch tanken!

Bei unserem ersten Picknick-Stop haben wir dann festgestellt, dass uns unsere Butter abhanden gekommen ist. Wir vermuten, dass das Päckchen von dem anhänglicheren Hund vereinnahmt wurde und wir davon wohl nichts gemerkt haben…

Jetzt sind wir auf unserem ersten campground Spry Bay in Nova Scotia in der Nähe von Sheet Harbour gelandet. Hier ist noch alles leer. Am kommenden langen Wochenende wird’s wohl ziemlich voll hier.

Und jetzt heißt es erst mal „relax“..

In Padua

Bisher habe ich mir über Padua nie Gedanken gemacht. Liegt in der Nähe von Verona. Ok. Ist nicht weit nach Venedig. Gut. Desweiteren eine kleine Erinnerung an Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Ich erinnere mich daran, weil ich die Aufführung mit Klaus Maria Brandauer und Christine Ostermayer vor Jahrzehnten so gut fand.

Wir wohnen am Piazza del Signori mitten im alten Padua. Als wir ankamen, war der gesamte Platz mit Tischen und Stühlen bedeckt. Alle Cafés, Restaurants und Bars rings um  den Platz servieren hier. Außdem war die Polizei sehr präsent. Es war Komunalwahl. Da wir uns auf unserer Fahrt  den Bauch mit Vitello tonato, Roast Beef, Vorspeisenteller und Nudeln vollgeschlagen hatten, waren wir nicht mehr hungig. So gabs nur einen Cocktail und danach noch einen Spaziergang. Das Hotel Diamantino ist eher ein Gästehaus. Ca. 5 Meter breit. In jedem Stockwerk zwei Zimmer.

Heute haben wir dann einen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Die Stadt mutet heiliger an als Rom. An jeder Ecke kann man Kerzen und sonstige kirchliche Souvenirs erstehen. Insbesondere wird dem heiligen St. Antonios gedacht, dem die Basilica di Saint Antonio geweiht ist. Neben weiteren Kirchen und dem Dom, in dem ich eine Kerze für Papa angezündet habe, ist der Piazza delle Erbe sehr schön. Hier gabs einen schönen Markt gleich neben dem Palazzo della Ragione. Das Palazzo selbst wird auch als Markthalle genutzt. Zumindest das Erdgeschoss. Die oben umlaufenden Arkaden sind mit schönen Fresken verziert. Leider konnt man nicht hoch gehen und sie genauer betrachten.

Den Nachmittag haben wir zu einer kleinen Stadtrundfahrt genutzt. Besonders ergiebig war das aber nicht, da die Sehenswürdigkeiten entweder schon vorbei waren oder wir zu langsam waren sie zu finden. Etwas frustriert sind wir wieder ausgestiegen und haben nach einem Eiskaffee bzw. Bier und Tortellini unseren Stadtrundgang zu Fuß wieder aufgenommen. (Das Schrittziel musste ja erreicht werden.)

Dass Padua eine alte Unistadt ist zeigt sich insbesondere auch an dem großen Anteil junger Leute in der Stadt. Padua hat so ziemlich die älteste medizinische Fakultät. Die Uni wurde im 13. Jahrhundert gegründet

Eine Besonderheit für Technik-Freaks ist uns aufgefallen. Es gibt eine Einschienenstraßenbahn (Translohr https://de.wikipedia.org/wiki/Translohr). Straßenbahnen, die auf Gummireifen rollen und durch die Schiene geführt werden.

 

Am Abend haben wir auf der Piazza noch gegessen,  ​Cozze und danach Carpaccio auf Ruccola. War lecker. Morgen fahren wir weiter zum Oissacher See nach Kärnten in Österreich.

St. Peter und Sixtinische Kapelle.

Den Papa haben wir leider nicht gesehen aber sonst waren viele Leute da. Zunächst Sicherheitskontrolle und dann über 800  Stufen hoch in die Kuppel. Das vorherige Training im Pfälzer Wald und im Schwarzwald hat doch etwas genutzt.

Da wurde schon selektiert. Der Aufzug war nur für die ersten 500 Stufen zu gebrauchen.
Der Dom ist beeindruckend. Auffällig sind die drei Bienen an den vier Säulen des Baldachins. Das Wappen von Urban VIII.

Hier der Baldachin. Das ganze besteht aus Bronze, die weitestgehend aus dem Pantheon stammt. Geklaut sozusagen und eingeschmolzen.
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Danach ging es weiter ins Vatikanische Museum und darin eingeschlossen die Sixtinische Kapelle.
Absolut gigantisch. Eine Pracht.

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Hier auf dem Weg zur Sixtinischen Kapelle.
Unterwegs gab es auch noch ein paar Bilder zu sehen z.B. von Dali

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und von Chagall

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In der Kapelle selbst durfte man Michelangelos Werk leider nicht fotografieren.  Hab mich nicht getraut.
Es gibt aber viel Auswahl im Netz.

War wieder ziemlich anstrengend heute aber es hat sich gelohnt. Rom lässt sich gut erlaufen.

Colosseum und mehr

Zunächst einmal haben wir heute verschlafen. Um 9:30h waren wir erst beim Frühstück über den Dächern von Rom.
Dann ging’s bei wieder traumhaften Wetter in Richtung Colosseum.

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Das ist schon beeindruckend, dass hier 50 000 Leute Platz gefunden haben um sich bei freiem Eintritt zu unterhalten.
Nach ca. 3 Std. und einem kurzen Regenschauer sind wir weiter zum Palatino und Forum romanum.
Die Römer halten nicht so viel von Hinweisschildern, so dass wir mit vielen anderen am nächstgelegenen Eingang wieder umdrehen durften. Ab heute für einen Monat geschlossen. Warum auch immer.

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Faszinierend ist, wie die Römer früher gebaut haben, und jedem sein eigenes Bad…
Was von Cäsar und Co noch übrig geblieben ist kann man auf dem nächsten Bildern sehen.

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Man weiß gar nicht wo man hinschauen soll.
Um ca. 16h hatten wir genug.
Da wir seit dem Frühstück nichts gegessen hatten sind wir gleich in den nächsten Imbiss um uns dort über einen Cappuccino für 5€ zu ärgern. Aber was soll’s….

Rom zu Fuß

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Einen 6-stündigen Rundgang durch das einzigartige Museum Rom haben wir heute bei 23° und Sonnenschein unternommen. Ich muss erst noch nachvollziehen, welcher Palast und welcher Stein welche Bedeutung hat.
Rom ist nicht nur schön sondern auch laut. Trotz der vielen Twizzies….

Hier der Trevi-Brunnen bei Tag. Wir haben November, wie mag das im Sommer aussehen. 

  

Wieder Zuhause

So schnell ist man wieder zurück.  9 Stunden von Haustür zu Haustür.
Hier ein kurzes Fazit:
Gerne wieder!
Madeira ist schon eine Reise wert. Es gibt aber noch das ein oder andere zu erwandern.  Der Anschluss im 4 Sterne Hotel war sehr erholsam hat uns dann aber schon gereicht.  Wir bevorzugen doch eher ein Ferienhaus mit Eigenversorgung.  Das Essen war aber sehr gut. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

Bei Sissi in Funchal

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Also es ist nicht so, dass wir gar nichts mehr tun. Gestern waren wir in Funchal, der Hauptstadt Madeiras. Wir haben uns den „wichtigsten“ Sohn der Stadt, Cristiano Ronaldo angeschaut. Da gibt es eine lebensgroße Figur, die ihm, dem „schönen“ Ronaldo so gar nicht gerecht wird.
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Wir haben die Santa Maria von Columbus gesehen und die Sissi. Garniert mit Blumen. Blumen und Baumblüten sind schon klasse. Was wir mühsam im Wohnzimmer und auf der Terrasse ziehen
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Und dann haben wir natürlich Madeira probiert. Von dry bis sweet.