Keine besonderen Vorkommnisse. Unser Flughafen ist und bleibt der beste. Langzeitparkplatz 300 m vom Terminal. Keine Schlange bei der Gepäckannahme, keine Schlange an der Gepäckkontrolle und ein gemütliches Boarding.
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Rom, wir kommen
Herbstferien, das Laub liegt unten, Karlsruhe im Nebel. Noch einmal Sonne tanken und südländischen Leben geniesen. Ryan Air bietet ab Karlsruhe-Baden-Baden täglich einen Sprung nach Ciampino kurz vor Rom.
Wir logieren im Hotel De Petris unweit des Trevi-Brunnen und nicht weit weg von der Piazza della Repubblica. Also irgendwie mitten drin.
Flug Dienstag ab 13:45, Ankunft 15:25 – zum Abendessen sollten wir im Hotel sein. Samstag geht es wieder zurück.
Ein kleines Schmankerl
Liebe Freunde,
und hier noch 90 Sekunden verwackeltes Video (Madeira Video). Achtung: das sind trotzdem 170 MB! Also eventuell etwas GEDULD!
Letzter Tag
morgen geht es um 8 mit dem Taxi zum Flughafen. Heute wird nochmals der Pool genutzt. Ein wenig Sonne tanken. Abends werden wir im Spezialitätenrestaurant essen. Bisher hatten wir immer das Buffet genutzt. Gestern kam ein großer Schwung Pauschaltouristen, die Handtuchleger sind wieder unterwegs. Auf die Dauer nervt das den einsamen Wanderer.
Wir lassen es uns heute noch mal ein wenig gut gehen. Packen unseren Kram. Morgen 10:10 geht es dann mit DE4575 zurück nach Stuttgart. Zum Abendessen dürfen wir dann wieder daheim sein.
Funchal 2
Bus für 9:30 gebucht. Grausam, Wecker auf 8, den hatten wir schon Tage nicht mehr gebraucht. Gleich in die Seilbahn auf den Monte gestiegen und einige Musthaveseen abgehakt. Monte Kapelle mit Grab Karl des Ersten von Österreich, dann in nächste Seilbahn zum botanischen Garten. Dem Garten fehlten die Blüten, ist kein lohnendes Ziel im August (ein paar Bäume sind die Ausnahme).
Mit den beiden Seilbahnen wieder runter an die Küste, Markthalle und die bunten Türen in der Altstadt.
Nebenbei Bronca und Caralhinho zur artgerechten Herstellung von Poncha besorgt. Kurz zu Blandy’s rein und den Madeira Wein sichergestellt.
Und nun gibt es noch zwei Regentropfen am Pool. Werde gleich ins Wasser gehen.
Vergebliche Einkaufsbemühungen
Nach unserem gestrigen faulen Tag musste heute wieder etwas Aktion sein. Wir sind ins Einkaufszentrum von Canico gewandert. Erwartung: da gibt es ein Riesenregal mit leckerem Madeira Wein. Doch weit gefehlt. Einige billige Sorten, aber nichts was den Gaumen unserer lieben Freunde in Deutschland erfreuen würde. Mit leeren Taschen haben wir die beiden Supermärkte wieder verlassen. Morgen geht es wieder nach Funchal. Bei unserem ersten Besuch habe ich wenigstens zwei brauchbare Weinläden gesehen. Da Funchal aber eine europäische Kleinstadt ist, haben dort die Läden am Samstagnachmittag geschlossen. Morgen ist Dienstag! Da ist bis 18:00 geöffnet.
Wir sind dann noch einmal zur Cristo-Statue marschiert. Dieses Mal hatten wir Sonnencreme dabei und haben die Seilbahn runter zum Strand genommen. Dort suchten wir zunächst die Strandbar auf. Es gab Poncha! Sehr zu empfehlen. Muss ein paar Zutaten dafür mitbringen – Rezept siehe Foto unten. Zu Essen gab es Bolo mit Steak (Schnitzelweck!) 
und danach ein Bad im herrlich warmen Atlantik.
Verschiedene Eindrücke und Hinweise
So ein Riesenhotel nach einer Woche Einsamkeit – schwierig. In dem Schuppen sind wahrscheinlich über 700 Leute untergebracht. Abendessen in zwei Schichten, das Restaurant fasst 380 Personen und ist voll bis auf den letzten Platz. Ist schon ein wenig nervig beim Frühstück erst einmal einen freien Tisch zu suchen. Malle war da letztes Jahr weitaus angenehmer.
Zu unserem Blog:
- in der oberen Leiste ist ab heute ein Link zu meiner Madeira Wine Seite. Da werde ich unsere weitere Suche nach trinkbarem Madeira dokumentieren.
- für Smartphones gibt es für Autoren eine nette App. Vor allem für I-Phones funktioniert die richtig gut.
- Für alle da draußen, die auch mal einen Kommentar oder Beitrag leisten wollen und keinen User-Account haben: meldet Euch, habe guten Internet-Zugang und der Benutzer ist schnell erstellt.
Unser Hotel am Abend
Abschied vom Wandern
Jardim do Mar hat uns mit schönem Wetter empfangen. Das Wetter hat schon ein paar Ueberraschungen parat. An der Küste herrlicher Sonnenschein und in den Bergen hängt eine Wolke und da ist dann unsere Wanderung. Die Bergtaeler sind derartig grün und voller Wasser. Der eine Regentag im August kann sich nur auf die Südküste beziehen. Die Temperaturen waren genau richtig. Immer irgendwo um die 25 Grad. Da macht einem ein nasses Hemd nicht viel aus.
Die Küche ist nicht besonders abwechslungsreich. Überraschend ist was serviert wird, wenn man etwas vermeidlich bekanntes bestellt. Mein Entrecote waren eher Rippchen. Bei Spaghetti Bolognese fehlten die Tomaten. 
Ich sitze noch ein wenig auf unserer Riesenterrasse . Taxi kommt in einer halben Stunde. Erster Ruhetag seit einer Woche. Und nichts geplant für die nächsten Tage. Ihr werdet mitbekommen was daraus wird.
Ausphasen
Das Programm für heute gemütliche Levada-Wanderung, keine 3 Stunden. Der letzte Tag der Treckingtour. Wie immer werden wir um 9 am Hotel abgeholt und irgendwo in der Wildnis ausgesetzt. Der Fahrer zeigt kurz den Fährtenbeginnn, fragt nach der Abholzeit am Ziel und verschwindet. Zur Levada sind ein paar Stufen zu überwinden. Wir verschwinden mit ihr dann schnell im tiefen sattgrünen Urwald. Hin und wieder geht es ein paar steile Stufen hinauf, das Wasser der Levada braust neben uns den Hang hinab. Wir sind recht zügig unterwegs und erreichen unser Ziel die Madre da Levada (die Mutter der Wasserversorgungsleitung) deutlich vor der Zeit. Die heutige Zeitnahme kam wohl vom 1-Stiefel Wanderer (wir sind 3-Stiefel Wanderer – gemäß Veranstalterranking). Die Madre de Levada ist ein Wasserfall mit netter Gumpe. Doch die Außentemperaturen laden leider nicht zum Bade ein. Wir laufen noch ein Stückchen weiter und finden ein trockenes Plätzchen für die Mittagspause. Wir müssen den letzten Kilometer wieder zurücklaufen, kurz noch ein Steilstück überwinden und sind am Zielparkplatz, eine halbe Stunde zu früh. Unsere Taxifahrer kommen meistens 15 Minuten früher, sodass die Wartezeit nicht lange ausfällt.
Der eigentliche Höhepunkt ist heute nicht die Wanderung sondern die Fahrt nach Jardim do Mar, unserem heutigen Etappenziel. Immer wieder hält der Fahrer an der Steilküste, die hier teilweise 400m senkrecht zum Atlantik hin abfällt.
Im Hotel haben wir Glück, wir bekommen das Penthouse mit Riesenterrasse, da könnten wir es noch ein paar Tage aushalten.
Jetzt geht es ab zum Dinner. Fotos kommen später.












