Archiv der Kategorie: Urlaub

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NA122 – Farmleben

Wenn man über Harvest Host Übernachtungsmöglichkeiten sucht, findet man schon das ein- oder andere idyllische Örtchen. 

Bei Alexis konnten wir zwischen Tieren unser Lager aufschlagen. Eine kleine Longhorn-Herde, Hühner, Enten, ein Esel, Katzen sowie zwei Hunde. Auch Hasen waren in einem Gehege untergebracht sowie Schweine mit ihrem Nachwuchs. 

Nach dem Straßenlärm der vorangegangenen Plätze mal was anderes und sehr ruhig.

NA121 – San Antonio

In San Antonio konnten wir einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Alamo und RiverWalks ergattern. Nur ca. 15 Min. Fußmarsch zu den berühmten Sehenswürdigkeiten von San Antonio. 

Den Alamo hatten wir bereits 1988 besucht aber bis heute hat sich dort einiges verändert. Die Garnison soll wohl wieder aufgebaut werden, d.h. einige Baustellen und viele Leute.

Den RiverWalk wanderten wir natürlich auch entlang. Schön schattig, malerisch und nette Stimmung.

NA120 – Durch die Ölfelder von Texas

Auf der Fahrt nach San Antonio verbrachten wir eine ziemlich laute Nacht in Pecos am Highway 285. Ständig waren Zubringer-Trucks zu den Ölfeldern unterwegs. Die donnern wohl auch ab und zu mit Rindern zusammen. Unterwegs lagen zwei tote Kühe mit geblähten Bauch am Straßenrand. Kein schöner Anblick.

Bis Fort Stockton geht es auf der 285 weiter. In Fort Stockton gibt es den letzten Walmart vor San Antonio. Wir brauchen wieder Propane. An einer Rest Area der I-10 können wir unseren Detlef ver- und entsorgen. Ich hatte die Übernachtung in Junction geplant. Der Ort macht seinem Namen Ehre. Nur Tankstellen und Truck Stops. Wir tanken voll. Für eine Übernachtung ist es uns aber zu laut. 

Wir fahren weiter und landen schließen in Kerrville am Old Country Store von Cracker Barrel.

NA119 – CarlsbadCaverns

Von Carlsbad aus fuhren wir ca. 400 Höhenmeter zum Visitor Center und Eingang zu den Höhlen von Carlsbad in den Guadalupe Mountains. Wir hatten für unsere Besichtigung der Höhlen bereits um 8:30 Uhr angemeldet. Die Parkplätze waren daher noch nicht so voll. Sehr angenehm.

Unser gewählter Eingang zur Höhle war beeindruckend. Wir hatten die Wahl zwischen Aufzug und Natural Trail. Natürlich wählten wir den Natural Trail. Es ging in Serpentinen, einen gut ausgebauten aber auch zum Teil steiler Weg, hinab in die Höhle. 

Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine gute Stunde ging es abwärts. Die Höhle ist gigantisch. Die Hallen mit den Stalagmiten und Stalaktiten sind beeindruckend in den riesigen unterirdischen Hallen.

Der Big Room befindet sich gut 250 m unterhalb der Oberfläche. Hier wanderten wir noch einmal eine Stunde auf einem Rundweg. Drei Stunden waren wir insgesamt unterwegs.  

Vielen Dank auch an unseren Freund Jürgen. Die folgenden Bilder sind von ihm – richtig professionelle Bilder. Auf diesen Bildern sieht man wie phantastisch die Höhle aussieht. Ich muss unbedingt ein paar Euro in meine Ausrüstung investieren.

NA118 – Fahrt nach Carlsbad zu den Carlsbad Caverns

Am Ostermontag haben wir uns von Eldorado schon  relativ früh am morgen verabschiedet um nach Carlsbad zu kommen. Jürgen und Almut wollten wir dort  noch einmal treffen. Die Strecke ist beachtlich. 446 km  immer geradeaus die 285 entlang in Richtung Süden. 

Wir dachten zunächst, dass es nach Santa Fe keine Anstiege mehr gibt. Die Stadt liegt immerhin auf knapp 7000 ft. Aber es ging noch bis auf 7200 ft nach oben. Unterwegs war es daher ziemlich kalt und ein paar Schneeflocken gab es auch. Einige verlassene „Orte“ liegen an der Straße und wer  alte verlassene Tankstellen fotografieren möchte wird hier sicherlich fündig. Nach Vaughn ist dann noch ein Sandsturm aufgezogen, der uns aber nur gestreift hat.

Abends haben wir dann mit Jürgen und Almut in einem mexikanischen Restaurant, dem El Jimador, in Carlsbad gegessen, auf Empfehlung einer netten Dame aus dem Visitor Center .

NA117 – Wanderung mit Jürgen auf Eldorado Trails

Oberhalb von Lamy, ein Haltepunkt der Santa Fe Railroad, hält die Eldorado Neighbourhood ein riesiges Grundstück und hat hier ein Trailsystem für die Bewohner ausgebaut. Auch Jürgen hat vor ein paar Jahren mitgeholfen Trails anzulegen.

Unser Hike geht über 15 km immer wieder bergauf und bergab. Hinunter in Arroyos und hinauf auf zahlreiche Aussichtspunkte. Die Berge in der Ferne sind noch schneebedeckt. Während unserer 3,5 Stunden Wanderung begegnen wir keinem Menschen. 

NA116 – Petroglyphs bei Albuquerque

Petroglyphs haben wir schon häufiger gesehen und waren daher gespannt, wie sie hier aussehen. Zur Auswahl standen drei Canyons, die eine unterschiedliche Anzahl von solchen Felskritzeleien aufweisen.

Wir entschieden uns für den Boca Negra Canyon, der mehrere Trails aufweist. Um die Petroglyphs zu sehen sind wir über Lavagestein auf eine Anhöhe geklettert, was sich in Bezug auf die Kritzeleien aber nicht wirklich gelohnt hat.

Nur der Blick von ganz oben über Albuquerque hat uns etwas entschädigt. An den wenigen Petroglyphs selbst hat der Zahn der Zeit schon heftig genagt. Wir sind aber inzwischen auch ziemlich anspruchsvoll was solche Sehenswürdigkeiten betrifft. 

NA115 – Emory Pass

Um Richtung Albuquerque zu kommen, hatten wir die Alternative über die 61 und dann die 152 direkt zu fahren. Die 152 führt über die Berge, was wir da noch nicht wussten, da das Kartenmaterial etwas zu wünschen übrig lässt. Der Pass erreicht ein Höhe von 8828 ft, was 2690 m entspricht. Damit hatten wir nicht gerechnet. Der Regen ging in Schnee über und die Bäume waren schneebedeckt. Na Danke! Wir wollten nicht im Schnee stecken bleiben und hatten auch Glück, dass nur ein kleiner Straßenabschnitt eine Schneedecke aufwies. Wir waren froh als es wieder abwärts ging und wir wieder Sonne sahen.

Die Weiterfahrt zur Blacksmugglers Winery war begleitet von starkem Seitenwind auf der Interstate und später dann Rückenwind, so dass wir nur so dahinflogen.

Tony der Winzer hat uns dann fast sein gesamtes Weinsortiment durchprobieren lassen und so haben wir letzten Endes 4 Flaschen teuren aber guten Wein aus New Mexiko erstanden. Wir staunen immer wieder, dass dort überhaupt Weinbau möglich ist.

NA114 – City of Rocks State Park

Über Deming, das uns schon aus dem letzten Jahr bekannt war, fuhren wir weiter zum State Park City of Rocks. Das Wetter ließ zu wünschen übrig. Um Deming herum gab es Sandstürme. Der Wind war ziemlich kalt. Von Deming aus ging fuhren wir einen langen Highway ca. 45 Minuten immer gerade aus.

Nach der Einfahrt zum Park erkannten wir in der kargen Gegend größere Steinhaufen, die dort herumliegen und mit etwas Phantasie konnten wir uns tatsächlich eine kleine Stadt mit engen Gassen und einigen Plätzen vorstellen. Interessant ist der dort zwischen den Felsen liegende Campingplatz.

Ein Regen- und Hagelschauer hat uns dann von dort vertrieben und wir fuhren weiter zu unserem nächsten Harvest Host, einen Weingut kurz vor Albuquerque.

NA113 – Goldfield Ghost Town & Superstition Mountains

Nahe Phoenix haben wir Goldfield Ghost Town besucht. In Goldfield wurde Anfang der 1890er Jahre Gold gefunden,sodass dort schnell eine kleine Stadt entstand. Nach 5 Jahren war das aber schon Geschichte. Später gab es zwar wieder Goldfunde aber die Siedlung hatte keinen Bestand. Um eine dortige Mine herum wurde der Ort wieder aufgebaut. Für die Touristen wird eine Rundfahrt mit einem alten Zug angeboten und einige Shows an den Wochenenden sowie die üblichen Souvenirläden.

Für uns war es attraktiver im benachbarten Lost Dutchman State Park eine kleine Wanderung zu unternehmen. Zwischen dick gefüllten Saguaros sind wir zur Prospektor View hinauf gewandert. Von dort aus hat man eine eine super Aussicht auf die Superstition Mountains bis Phoenix.

Im November waren wir schon einmal in der Gegend von Phoenix/Tuscon. Die Saguaros sehen mittlerweile sehr fett aus, was auf den Winterregen zurückzuführen ist. Wir hatten die Monsterkakteen etwas zierlicher in Erinnerung.