Fahrt nach Italien Etappe 1

Unsere Reise beginnt in Trossingen mit dem Kauf einer Gasflasche. Wir kommen erst relativ spät los. Unser erstes Ziel ist eine Stellplatz bei Pavia auf dem Weg zur Fähre in Genua. Wir wählen die Route über den San Bernardino Tunnel. Es  dauert zwar deutlich länger ist aber dafür ziemlich leer. Bis Milano geht es recht zügig. Dann aber merken wir deutlich die Auswirkungen des Feierabendverkehrs. Es ist schon dunkel als wir den Stellplatz beim Kloster Certosa di Pavia erreichen.

Certosa di Pavia

Nach einem gemütlichen Frühstück im trauten Heim (10 Monate in Nordamerika) wandern wir zum Kloster Certosa Di Pavia. Bis 12:00 Uhr ist der Eintritt frei! Erbaut wurde das Kloster vom 14. bis zum 16. Jahrhundert. Es macht einen feudalen Eindruck. Die Padres hatten jeweils eigene „Appartements“ mit einer kleinen Kapelle. Die Klosteranlage wurde ursprünglich für den Kartäuserorden erbaut. Gegründet wurde das Kloster 1396, zwischendurch aufgelöst und 1968 wiederbesiedelt ( siehe Wiki). Wir dürfen uns einer Führung anschließen und können alle freigegebenen Räume besichtigen. 

Gegen Abend fahren wir weiter Richtung Genua. Natürlich sind wir zu früh dran, sind aber nicht die ersten.

Mit der La Suprema nach Palermo

Fähre fahren in Italien ist immer wieder lustig. Erst tut sich gar nichts und dann muss alles ganz schnell gehen. Kaum sind wir an Bord stehen wir vor unserer Kabine – aber ohne Schlüssel. Den Menschen mit dem Schlüssel müssen wir erst suchen. Die Rezeption ist hier nicht zuständig. Die Kabine ist größer als so manches Hotelzimmer. Nach einem Aperol Spitz und einem Peroni ziehen wir uns auf das Zimmer zurück. Die Fähre legt pünktlich um 22 Uhr ab.

Palermo

Der Tag auf der Fähre verlief träge und wir dachten, wir kommen gar nicht mehr hoch. Um 16:30 Uhr mussten wir die Zimmer verlassen, weil der Reinigungsdienst anfangen wollte. Bis zum Anlegen der Fähre dauerte es dann noch 2 Stunden.

Nach einem kleinen Umweg haben wir unseren ersten Stellplatz in Palermo erreicht. Gut versteckt, so dass wir erst einmal vorbei gefahren sind. 

Stadtbesichtigung

Wir wachen auf und es regnet wie angekündigt. Während einer Regenpause machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Eine gute Stunde laufen wir bis zum Quattro Canti, dem Zentrum der Altstadt. Hier wirkt alles sehr chaotisch. Autos parken kreuz und quer. Fußgänger werden ignoriert. Müll ist allgegenwärtig. Aber einen besonderen Reiz strahlt die Stadt trotzdem aus und es macht Spaß durch die Straßen zu spazieren.

Immer wieder gibt es interessante Ecken zum Beispiel ein enger Innenhof mit einer hohen Palme mitten darin. Die Architektur ändert sich von Straße zu Straße. Immer wieder enge Gassen und eine Kathedrale an der offensichtlich Jahrhunderte gebaut wurde.

3 Gedanken zu „Fahrt nach Italien Etappe 1“

  1. Eure Reise ist gestartet.
    Viel Spaß in Italien.
    Hoffentlich wird das Wetter besser.
    Und schreibt schön eure Erlebnisse auf.
    Es macht immer Spaß zu lesen was da unten gerade vor sich gut.
    Weiterhin gute Fahrt und gutes Wetter ☀️
    Liebe Grüße aus der Pfalz
    Michael

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