Gegen 11 Uhr verlassen wir den Campingplatz. Das ist ziemlich spät für uns. Wir füllen unsere Vorräte noch bei Lidl auf, ein großer und sauberer Laden. Aldi haben wir noch nicht entdeckt!
In Kalmar finden wir einen Stellplatz unweit des dortigen als Sehenswürdigkeit angepriesenen Schlosses. Die Besichtigung lohnt sich. Der Ursprung des Schlosses ist ein 1180 gebauter Verteidigungsturm. Der Turm wurde zum Schutz vor Piraten und sonstigen Feinden gebaut. Im 13. Jahrhundert wurde eine Burg um den Turm herum gebaut. 1397 hat die damalige dänische Königin Margarete die sog. Kalmarer Union zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden gebildet.


Die Union wurde unter dem schwedischen König Gustav Wasa 1523 wieder beendet.
Um die Burg gab es dann ein Gerangel. 1611 ging das Schloss an Dänemark, was aber kurz darauf strategisch nicht mehr von Interesse war. (Vgl. kalmarslott.se)

Das Schloss hat überraschend große Säle, die heute für Veranstaltungen genutzt werden. Einzelne Kleidungsstücke der damaligen Königsfamilie sind ausgestellt. Diese sind mit Sicherheit ziemlich schwer.




Zum Abschluss machen wir noch einen Spaziergang durch die Fußgängerzone von Kalmar und finden endlich einen Geldautomaten. Ein paar Kronen Bargeld könnten vielleicht irgendwann nützlich sein.

