Wanderung zur Veste Coburg 

Nach vielen sonnigen Tagen hat es über Nacht geregnet und wir brechen bei Nieselregen zu unserer Wanderung auf die Veste Coburg auf. Ingrid und Michael wandern vom Stellplatz aus mit uns, die Freisinger und Gisela wollen wir auf der Burg treffen. Der Stellplatz befindet sich unterhalb der Veste, aber der Weg dorthin ist relativ lang und teilweise ziemlich steil.

Die Festung ist eine der größten Burganlagen Deutschlands. Martin Luther hielt sich 1530 für ein halbes Jahr auf der Veste auf, weil er nicht am Reichstag in Augsburg teilnehmen konnte und durfte. Coburg war zunächst Residenz und Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg (1586-1633). Später wurde ins Herzogtum Saalfeld geheiratet und 1826 entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. 

Coburg gehört erst seit 1920 zum Freistaat Bayern. 

In der Festung ist ein Museum mit umfangreicher Waffen- und Rüstungssammlung und sonstigen interessanten Dingen untergebracht. Unter anderem ein sehr interessanter Raum, dessen Wände komplett mit Holz-Intarsien-Bildern ausgestattet sind.

Den Rückweg treten wir nach einem Besuch im Burgrestaurant über einen Treppensteig und den Hofgarten in die Altstadt an.

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