Binau

Rainer: Drei Tage Action liegen hinter uns. Da dürfen wir uns heute ein wenig ausruhen. Ich baue das mobile Büro auf und kümmere mich um den Blog, und Detlefs Newsletter geht auf die Reise. Meine neue Road-Trip-Planungs-App wird mit den Skandinavien-Daten gefüttert, für den zweiten Versuch, das Nordkap zu erreichen.

Heidi wandert ein wenig durch den Ort Binau. Ich muss mal wieder die Laufschuhe anziehen. Für Läufer ist die Ecke hier wenig attraktiv. Ich laufe entlang der Bundesstraße zum nächsten Ort. Dabei benutze ich zwar einen Radweg, aber die Autos brettern ganz schön nah an mir vorbei. 

Heidi: Binau ist schon ziemlich winzig und sehr hügelig. Der Ort wurde 769 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eine Ansiedlung gab es dort aber wohl schon in der Bronzezeit. 

Zur Stauferzeit entstand dort die Burg Dauchstein, deren Überreste bzw. Turm wir ja auch schon gesehen haben. Das Binauer Schloss, das im 18. Jahrhundert in der heutigen Form entstand, wird heute als Alten- und Pflegeheim genutzt. Auch die evangelische Kirche in Binau neben dem Schloss entstand 1783 in der heutigen Form. Angeblich sind darin Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert freigelegt worden. (Vgl. Wiki) Leider konnte ich die Kirche nicht von innen besichtigen. Sie war leider verschlossen.

Als kulinarisches Highlight gönnen wir uns an unserem letzten Tag hier in Binau einen Burger vom Streetfood-Stand am Eingang des Campingplatzes. Lecker mit Pommes und einem guten Bier.

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